„Interview mit Multi Beauty Sabina Furthmayer – Goldberg“ - Eine Wasserstoff-Diva zum verlieben!

Danilo Art-Merbitz trifft die bezaubernde Österreicherin Sabina Furthmayer - Goldberg.

Sabina Furthmayer-Goldberg (36) ist nicht zu übersehen, wenn sie den Raum betritt. Alle Blicke richten sich auf die junge, elegante Schönheit, deren Faible ein auffälliger Vintage - Look ist. Denn sie liebt Bücher und Filme vergangener Zeiten.

Die temperamentvolle, quirlige, wasserstoffblonde Diva dreht überall auf. Sowohl vor der Kamera als auch dahinter. Sie ist ein begehrtes Fotomodel, Mannequin, eine gute Schauspielerin und vor allem eine kompetente und schlagfertige Moderatorin.

Sie erreichte uns als das Werbegesicht von Nivea, Schokoladen, Weinen und verschieden Luxusmarken und sie liebt Bücher und alte Filme.

Als taffe, ehrgeizige, selbstbewusste, kluge und sehr attraktive Frau, steht sie uns heute Rede und Antwort und ist Miss Society des Monats September 2022.

Sabina, verrate unseren Leserinnen und Lesern doch bitte einige Eckdaten zu Dir
SFG: …ich bin eine Jungfrau-Geborene und stamme aus dem wunderschönen Salzkammergut.

Ok, dies klingt gut. Du gibst immer mehr als 100 Prozent egal was du machst. Mich
interessiert, wie bist du ins Leben gestartet?

SFG Den Wunsch mich in der Öffentlichkeit zu bewegen verspürte ich schon von klein auf. Als Kind habe ich gern mit meinen Barbies gespielt. Es war schön in diese rosa Welt einzutauchen. Ich habe meine Puppen im Spiel schon mal das Leben führen lassen, wie ich es mir für später vorstellte. Auch stehe ich gern im Mittelpunkt.

Das schätzen wir auch an Dir.
SFG: Als Kind hatte ich schon Gelegenheit, gute Bühnenluft zu schnuppern. Mit elf Jahren schickten mich meine Eltern nach Wien zur Tanzausbildung. Als junge Ballettschülerin war ich damals schon an der Staatsoper in Wien. Ich hab dann auch noch eine Schauspielausbildung in Wien gemacht.

Das klingt sehr bescheiden. Du bist am berühmten Max Reinhardt Seminar angenommen worden. Aber nochmal einen Gedanken zurück. Was haben deine Eltern
zum Ballett gesagt?

SFG: Meine Eltern waren der Meinung, dass Ballett kein Beruf sei, aber mit 14 Jahren erschienen von mir Bilder in einem Katalog für Ballettartikel und Sportbekleidung. Ich war natürlich total begeistert und lief gleich zu den Nachbarn, um es ihnen stolz zu erzählen. Meine Eltern waren aber weniger begeistert. Nach dem Umzug nach Oberösterreich maturierte ich in der Welser HAK. Später dann studierte ich an der Universität Salzburg und machte meinen Abschluss in Germanistik und Publizistik.

Du bist nicht nur die österreichische Antwort auf Diven wie etwa Hedy Lamarr,  du bist auch sehr klug. und schreibst gerade an Deiner Doktorarbeit. Zu welchem Thema?
SFG: Meinungs-und Pressefreiheit generell, ganz besonders in autoritären Staaten und das vom Mittelalter bis jetzt. Aber dafür brauche ich Zeit und die ist knapp.

Du bist ein Energiebündel, Eine echte Miss-1000-Volt und auch im Filmgeschäft unterwegs. Wie kam es dazu?
SFG: Ich durfte Peter Weck bei Filmaufnahmen kennenlernen und betrachte ihn seither als meinen Lehrmeister. Im Fernsehfilm „Sommerkleid und Anzug“ spielte ich die Rivalin von Hauptdarstellerin Sophie Schütt.

Und du modelst erfolgreich, warst das Sportmodel für Intersport und Eybl. Was rätst du jungen Mädchen, die unbedingt Models werden wollen?
SFG: Unbedingt nebenbei einen Beruf erlernen oder ein Studium machen. Den Job eines Models kann man nur eine gewisse Zeit ausüben. Mit 30 Jahren ist meistens Schluss, bis auf einige wenige, die sich als Stilikonen länger halten können. Ein durchschnittliches Model aus Österreich, verdient gerade soviel um sich ein normales Leben zu gestalten, mehr nicht. Man muss auch selbst aktiv werden. Man kann sich nicht nur auf Aufträge von irgendwelchen Agenturen verlassen!

Es gibt viele Schattenseiten in der Model-Branche. Was empfindest du als negativ?
FG: Oft Hungern, immer viel Sport, egal ob man Lust hat oder nicht, keine Piercings und Tattoos, keine ausgefallenen Frisuren, ständig unter Dauerstress, Wochen ohne Job und Einkommen in der Branche. Stundenlanges Warten bei Castings, oft ständige Kritik von Casting-Direktoren, Fotografen die zudringlich werden, neidische zickige Kolleginnen, Panik wenn man in den Spiegel schaut und ein Fältchen entdeckt in seinem Gesicht.

Aber ehrlich. Du siehst klasse aus. Was ist dein Geheimnis?
SFG: Ich achte ständig auf meine Ernährung und auf mein Gewicht. Aber ich mag auch gerne Schokolade. Ein kleines Laster darf sein und Glücksgefühle sind auch für Models wichtig. Aber ich denke, ich mache genug, tägliches Training mit einer guten Freundin, die als Fitness Coach arbeitet, weiters mache ich Tanz und Karate.

Gut, dann muss ich in Deckung gehen…
SFG… Danilo, keine Sorge. Wir brauchen noch deine Gedichte, Romane und Gemälde.


Danke. Da bin ich beruhigt. Und jetzt will ich  es wissen, Sabina. Was war damals mit
Tom Cruise?

SFG: Es war in Wien. Und wir haben 2014 „Mission Impossible 5“ gedreht mit Tom Cruise. Die Szene an der Staatsoper. Ich habe mir extra die Haare dunkel gefärbt. Mit echten drei Sätzen bin ich dabei in diesem Hollywood-Blockbuster. Es war aufregend mit Tom Cruise zu drehen. Ich erinnere mich, dass auch ein Auto explodiert ist und alles sehr spannend war.

Ich merke schon, du bist eine Frau, die die Filmwelt erobern will.
SF: Ganz genau. Aktuell liegen mir zwei Filmanfragen vor. Das Projekt aus der Schweiz ist ein Hollywood Drehbuch. Es geht um das Leben eines weltbekannten Malers, bzw. um dessen Lebensliebe, die ich in einem Teilbereich spielen könnte. Das zweite ist eine Anfrage aus England. Hier lese ich gerade erst das Drehbuch, wobei es um die Erlebnisse eines britischen Piloten im zweiten Weltkrieg geht und ich an einem Standort seiner Stationierung dessen Freundin spielen könnte. Beides Filme haben internationales Erfolgspotential, leider konnten mir die Produzenten aber die vollständige Finanzierung aber noch nicht nachweisen. Es laufen aber intensive Gespräche.

In der schillernden Promiwelt liegen Dir die Männer zu Füßen. Wie sieht es bei deinem
privaten Glück aus?

SFG: Es gibt da jemanden in meinem Leben. Mal sehen, vielleicht wird es ja die grosse Liebe meines Lebens. Mehr möchte ich dazu in der Öffentlichkeit nicht sagen.

Wie sieht es eigentlich aus, wenn das Rampenlicht erlischt?
SFG: Privat ziehe ich mich gern zurück. Ich mag es ruhig. Und ich lese gerne. Oscar Wilde oder Franz Kafka. Außerdem liebe ich alte Filme. Da kuschle ich mich in meine Decke ein und träume mich in die guten alten Zeiten. Ich bin eben ein romantischer und bodenständiger Mensch, wie du weißt.

Apropos alte Zeiten. Du magst auch Vintage-Aufnahmen.
SFG: Ja, total. Ich liebe die 1920er und 1950er Jahre. Und ich mag die Kleider und die Schuhe und alte Autos und die ganze Atmosphäre. Deshalb mache ich Vintage-Shootings.

So, jetzt müssen wir es noch auflösen. Ich darf dich als Wasserstoff-Diva bezeichnen.
Was hat es damit auf sich?

SFG: Ja, darfst du und nicht nur weil ich blond bin [lacht]. Ich bin die neue Markenbotschafterin und das Werbegesicht für ein neues Projekt in diesem Bereich. Ein Wasserstoffauto findet mein aktuelles Interesse. Da ich nur Oldtimer besitze, habe ich mich als AktivistIn ursprünglich für E- Autos interessiert und etwas eingelesen. Meine Auffassung ist mittlerweile, dass die E-Mobilität, so wie sie uns verkauft  wird, unsinnig erscheint. Die E-Mobilität macht doch überhaupt keinen Sinn, oder? Nur 16 % des klimaschädlichen Kohlendioxidausstoßes entstehen durch Autos. Viel höher ist der Ausstoß in der Landwirtschaft und der Massentierhaltung. 30 der ca. 300 Mega - Containerfrachter verursachen der Wert aller Autos auf der Welt. Und das beinhaltet nicht die sonstigen  Großschiffe, Flugzeuge  oder die Industrie weltweit! Verbrennungsmotoren können 200.000km fahren, bis sie die  Umweltbelastung der Batterie eines E-Autos erreichen. Interessant ist doch auch wenn ich lese, dass ein Auto-Akku ca. 100 Wattstunden Leistung pro kg Gewicht hergibt ein Benziner 12.000 Wattstunden und Wasserstoff  33.000 Wattstunden, die rechnen  Leistung pro kg Gewicht. Ziehen wir beide nur mal ganz kurz eine Ökobilanz, dann liegt die Zukunft ganz sicher im Wasserstoff.

Ich erinnere mich an ein Foto, wo du im roten Kleid vor einem Gemälde mit einem
Plastikmonster stehst. Was hatte es damit auf sich?
SFG: Ich engagiere mich für den Umweltschutz und habe daher gern für eine Schweizer Firma gemodelt, die den Plastikmüll vermeiden will.

Du bist eine sehr, sehr engagierte junge Dame.
SFG: Ich setze mich seit Jahren für das SOS Kinderdorf in Altmünster ein. Außerdem unterstützte ich die österreichische Kinderkrebshilfe mit zahlreichen Charity-Aktionen.

Wir beide kennen uns gut. Ich habe dich auch schon in einem Gemälde verewigt. Du bist
einfach sehr inspirierend. Auch für mich als Künstler.

SFG: Das Kunstwerk hat mir großartig gefallen. Ich liebe es.

Letzte Frage. Was wünscht du dir für die berufliche Zukunft?
SFG: Es gibt so viele Möglichkeiten. Ich würde mir beispielsweise wünschen, den Opernball in Wien, in Dresden oder den Viennese Opera Ball in New York zu moderieren. Einmal die Titelseite die Cosmopolitan International Magazin zu zieren. Da ich ja schon als kleines Mädchen im Internat des österreichischen Staatsballetts, ja schon zur Primaballerina ausgebildet wurde, und dadurch die große ehre hatte mit den anderen Eleven den Opernball in Wien zu eröffnen, konnte ich schon damals Bühnenluft schnuppern. Ich liebe also die Bretter, die die Welt bedeuten. Von daher ist es natürlich auch ein großer Traum von mir, einmal die Buhlschaft bei dem alle Welt bekannten Jedermann, der Salzburger Festspielen zu mimen.

Vielen Dank für das Gespräch. SFG: Ich danke dir, Danilo.


Das Interview führte

DANILO ART-MERBITZ

artist, journalist, photographer, author